Beweglich bleiben…

Ein künftiges GIB Wilhelmshöhe-Nord würde in den bekannten Ausmaßen auch den Wohnort Büschergrund völlig überlagern. Es geht in der Tat um die Lebens- und Wohnqualität von vielen Tausend Bürgerinnen und Bürgern.

Ein künftiges GIB Wilhelmshöhe-Nord würde in den bekannten Ausmaßen auch den Wohnort Büschergrund völlig überlagern. Es geht in der Tat um die Lebens- und Wohnqualität von vielen Tausend Bürgerinnen und Bürgern.

Ulrich Haas gibt eine Zeitung heraus: „SPD aktuell“. In dieser führt er ein Interview mit Bürgermeisterin Reschke. Und das mit Respekt. Denn er spricht seine Genossin immerhin jetzt mit „Sie“ an. Und die spricht auch mit Genossen: Mit Vertretern der Waldgenossenschaften Bühl und Büschergrund. Mit diesen habe sie „sehr vertrauensvolle Gespräche“ geführt – „bezüglich des Gewerbegebiets Wilhelmshöhe-Nord“, so war zu lesen.

Man sei „sich inhaltlich zwar nicht in allen Punkten einig, so sei es doch wichtig, aufeinander einzugehen und Rücksicht zu nehmen“ – bei einem so großen Bauvorhaben.

Doch was heißt Vertrauen? Was bedeutet Rücksichtnahme? Jedenfalls war die gleiche Bürgermeisterin schnell dabei, ihren parlamentarischen Gremien den ersten Schritt für eine Enteignung über eine „Städtebauliche Entwicklungsmaßnahme“ vorzuschlagen. Einen Schritt gegen die Waldgenossenschaften, mit denen es doch einen so angenehmen Plausch gegeben haben soll. Die geneigte Öffentlichkeit würde auch gerne wissen, in welchen Punkten man sich denn „inhaltlich einig“ ist – und in welchen noch nicht.

Jedenfalls hat die Bürgermeisterin ihre neuen, aber noch geheimen Pläne weder den städtischen Ausschüssen noch der Bevölkerung vorgestellt.

Wie hatte die neue Verwaltungs-Chefin bei ihrer Amtseinführung gesagt: „Ich lade Sie alle ein (…) sich ein Bild von den Themen und den Diskussionen zu machen und ihre Meinung in den politischen Diskurs einzubringen. (…) Nehmen wir die Menschen mit!“

Jedenfalls wird die Initiative „Den Ischeroth nicht zerstören“ den Appell im Bürgermeisterin-Reschke-Interview „..für mehr Lebensqualität“ beherzigen. Mit dem GIB Wilhelmshöhe-Nord wird es die nämlich nicht geben.

Der Text in der Mai-Ausgabe von "SPD-Aktuell": Die Bürgermeisterin spricht das GIB Wilhelmshöhe-Nord an.

Der Text in der Mai-Ausgabe von „SPD-Aktuell“: Die Bürgermeisterin spricht das GIB Wilhelmshöhe-Nord an.

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