GIB-Wilhelmshöhe-Nord soll nicht mehr verwirklicht werden

Es war der Stadtentwicklungsausschuss am 3. Mai, der dem Rat der Stadt Freudenberg für seine Sitzung am 12. Mai 2022 jetzt den Beschluss empfohlen hat, die im Regionalplan ausgewiesene Fläche zur Entwicklung des GIB Wilhelmshöhe-Nord herauszunehmen. So lautete ein Antrag der SPD-Fraktion. Einen Beschlussvorschlag der Bürgermeisterin hatte es dazu nicht gegeben.

Die Ausschussmitglieder von SPD, CDU und B90/Grüne gingen jedoch weiter und empfahlen konkret, dass die Verwaltung sämtliche Bauleitverfahren zum GIB WH-Nord tatsächlich auch einstellt. Denn, ob der Regionalrat in Arnsberg dem Freudenberger Wunsch folgt, und den Regionalplan so abändert, ist noch offen.

Damit setzt Freudenberg für sich ein eindeutiges Zeichen (lediglich der FDP-Vertreter stimmte im Ausschuss dagegen), dass dieses Industriegebiet, für insbesondere störendes Gewerbe, nicht mehr realisiert wird.

Die Freudenberger Kommunalpolitik vollzieht nun, was bereits aus Bürgerschaft im Rahmen der Neuaufstellung des Regionalplanes im Jahr 2021 beantragt worden war: Aus Umwelt- und Klimagründen hier am markanten Landschaftspunkt Ischeroth keine GIB-Fläche mehr vorzusehen. Zur Erinnerung: Der Paragraph 9 der Baunutzungsordnung definiert GIB wie folgt: „Sie sollen ausschließlich der Unterbringung von Gewerbebetrieben dienen, die in anderen Baugebieten unzulässig sind, da sie ein ortsunübliches Maß an Umweltbelastung wie Lärm, Staub oder Geruch verursachen.“

Die Initiative „Ischeroth erhalten“ begrüßt den jetzt von der Kommunalpolitik in Freudenberg eingeschlagenen Weg ausdrücklich.

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